Landeshauptmann GÜNTHER PLATTER bei Kunst auf Rädern Konzert in Innsbruck

Der Landeshauptmann von Tirol Günther Platter besuchte am Dienstag den 14. November in Innsbruck ein Konzert von Kunst auf Rädern in einem der Heime der ISD – Innsbrucker Sozialen Dienste. Er betonte in seiner Begrüßungsrede die Einmaligkeit von Kunst auf Rädern und bedankte sich für das außerordentliche Engagement aller beteiligten Künstlerinnen und Künstlern. Ausdrücklich dankte er auch dem Hotel Sacher Baden und Siegmund Kahlbacher als Hauptsponsor und dem Hotel Sailer in Innsbruck für ihre Sponsortätigkeit. Dem Geschäftsführer von KAR Herbert Fischerauer sagte Landeshauptmann Platter, als Dank für die erbrachten Leistungen in den vergangenen Jahren, eine Landeskulturförderung für die nächsten Jahre zu. Das Ensemble von KAR mit Barbara Payha (Sopran), Philippe Spiegel (Bariton) und László Gyükér am Klavier bedankte sich mit einem musikalischen Blumenstrauß unter dem Titel „Musik liegt in der Luft“. Dabei stellte auch Landeshauptmann Platter gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren seine Sangeskunst unter Beweis. Abschließend verwies der LH Platter bereits auf das kommende Jahr und lud Kunst auf Rädern ein in seiner Heimatgemeinde Zams in Tirol ebenfalls ein Konzert zu geben. Die Konzerttournee in den Tiroler und Vorarlberger Seniorenheime umfasste insgesamt 22 Konzerte.

Neuer HAUPTSPONSOR von KUNST AUF RÄDERN K.Y.A.T.T. GROUP - Hotel & Resort

Mit der – K.Y.A.T.T. Hotel und Resort GROUP –  hat Kunst auf Rädern einen neuen Hauptsponsor an seiner Seite. Auf Grund der großen Nachfrage nach Veranstaltungen von Kunst auf Rädern in den österreichischen Senioren- Kranken- und Pflegeheimen und des bewussten sozialen Engagements der in Baden ansässigen K.Y.A.T.T. GROUP wurde eine Sponsorpartnerschaft vorerst für drei Jahre vereinbart. Natürlich stellt sich die Frage welche Beweggründe und Intensionen dafür ausschlaggebend sind, sich in der heutigen Zeit für ein Sponsoring zu entscheiden wo vordergründig und oberflächlich betrachtet keine aktuelle Zielgruppe bedient wird.  Dazu Siegmund Kahlbacher, österreichischer CEO der malayischen K.Y.A.T.T. GROUP: Wir haben zur Zeit, mit der Revitalisierung des Grand Hotel Sauerhof in ein 5-Sterne Gesundheitshotel, großes in Baden bei Wien vor. Das Geben und das Nehmen, ob im Berufsleben oder in der Familie ist ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Zusammenlebens. Es sollte daher nur allzu verständlich sein, der älteren Generation, die maßgeblich am Aufbau der heutigen Gesellschaft und des heutigen Wohlstandes beteiligt war, etwas zurückzugeben ohne den Kosten – Nutzen Faktor in Betracht zu ziehen.  Eine Stunde den Menschen Freude schenken, die nicht mehr in der Lage sind selbstständig ein Konzert oder eine Veranstaltung zu besuchen, dabei Erinnerungen wachrufen sowie Abwechslung in ein vielleicht eintönig gewordenes Leben zu bringen, ist das Ziel dieser uneigennützigen Zusammenarbeit.Die Vertragsunterzeichnung fand am 30. November 2016 im Hotel Sacher in Baden statt.

Große Auszeichnung für KUNST AUF RÄDERN und dessen Initiator Herbert Fischerauer

In Anerkennung und Würdigung der hervorragenden Verdienste um das Bundesland Niederösterreich überreichte LH Dr. Erwin Pröll dieser Tage dem Gründer und Vorsitzenden von Kunst auf Rädern Herbert Fischerauer das Silberne Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich. Im Beisein von Vizebürgermeisterin LAbg. Dr. Helga Krismer, Kulturamtsleiter Prof. Hans Gerd Ramacher und HR Mag. Friedrich Koprax nahm Badens Kulturpreisträger Herbert Fischerauer im Namen aller Künstlerinnen und Künstler, welche sich bei Kunst auf Rädern in den Dienst der sozialen Sache stellen, diese hohe Auszeichnung mit Freude und Dankbarkeit entgegen.

JUBILÄUMSFEIER bei KUNST AUF RÄDERN

Anlässlich des 20 jährigen Bestehens von Kunst auf Rädern und des 50. Geburtstages von Initiator und Geschäftsführer Herbert Fischerauer gaben sich am 19. August zahlreiche Künstlerkollegen und Freunde beim Heurigen Ramberger in Baden die Ehre. Zahlreiche Anekdoten aus dem "Kunst auf Rädern- Alltag" konnte man an diesem unterhaltsamen Abend zu hören bekommen. Wurden doch gemeinsam in den österreichischen Senioren,- Kranken, und Pflegeheimen sowie bei Benefizveranstaltungen über 1300 Konzerte durchgeführt. Unter den Gästen waren neben dem Vorstand von Kunst auf Rädern unter anderem: Gerhard Ernst, Dietmar Grieser, Maya Hakvoort, Peter Edelmann, Reinwald Kranner, Elisabeth Flechl, Edith Leyrer, Beppo Binder, Franz Leitner, Barbara Payha, Mathias Reinthaller, Claudia Goebl, Brigitte Lehr, Manfred Schiebel, Wolfgang Ortner u. v.a. m.

Erfolgreiche Badener Sommersaisoneröffnung mit Jubiläumskonzert von Kunst auf Rädern

 

Zu einem überwältigenden Erfolg wurde das Jubiläumskonzert „20 Jahre Kunst auf Rädern“ im Rahmen der Eröffnung der Badener Sommersaison im Stadttheater Baden.  In Anwesenheit der Schirmherrin von Kunst auf Rädern Prof. Lotte Tobisch-Labotýn und Bgm. KR Kurt Staska zeigten sich mehr als 600 Besucher von den Darbietungen der erstklassigen Solisten beeindruckt. Die Bühne präsentierte sich als elegantes Kaffee, indem sich die Künstler bereits vor Beginn des Konzertes von „Herwig Gasser Süßes vom Feinsten“ kulinarisch verwöhnen liesen. In Ihrer Begrüßungs- und Eröffnungsrede würdigte Landesrätin Dr. Petra Bohuslav die wertvollen Verdienste von Kunst auf Rädern und lies dem interessierten Publikum und dem Vorsitzenden und Gründer von Kunst auf Rädern Herbert Fischerauer wissen, dass er im September durch LH. Dr. Erwin Pröll für seine herausragenden sozialen- und künstlerischen Leistungen mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich ausgezeichnet wird. Im Namen aller Künstlerinnen und Künstler nahm Herbert Fischerauer diese Auszeichnung dankend an und führte in Folge launig durch das Programm.  Die Publikumslieblinge  Franz Suhrada, Reinwald Kranner, Peter Edelmann, Barbara Payha, Gabriele Kridl, Maximilian Mayer, Kerstin Grotrian, Mathias Reinthaller, Franz Leitner, Martina Hetzenauer, die Konzertpianisten Manfred Schiebel, Pavel Singer, László Gyükér, Wolfgang Ortner, Madoka Inui und die Wiener Philharmoniker Franz Bartolomey sorgten bei dieser kurzweiligen, knapp zweistündigen  Sonntagsmatinee, mit schönen Stimmen und einfühlsamen Spiel für besondere Momente. Zu den Höhepunkten des Festkonzertes zählten die Auftritte des Bassisten Stefan Cerny mit der Arie „Ol Man River“ und die Koloraturarie „Glitter And Be Gay“ höhensicher gesungen von der bezaubernden Beate Ritter. Umrahmt wurde das Bühnengeschehen von zahlreichen emotional geprägten  Projektionen, die einen Einblick in die Arbeit und Konzerttätigkeit von Kunst auf Rädern in den österreichischen Senioren,- Kranken- und Pflegeheimen gaben. Das Publikum war sich nach diesem Konzert sicher, dass dem Tourismusverein Baden und Umgebung unter dem Vorsitz von STRin Erna Koprax  im fünften Jahr nach seiner Gründung ein besonderer organisatorischer und kultureller Höhepunkt geglückt ist!  

Kunst auf Rädern feiert 20. Geburtstag

NÖN-Redakteurin Sandra Sagmeister im Interview mit Herbert Fischerauer am 24. 4. 2016

 

„Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als Menschen zu beglücken“ – so steht es auf der ersten Seite der Homepage von „Kunst auf Rädern“ – kurz KAR. Ein Zitat von Friedrich Schiller, dem KAR seit nunmehr 20 Jahren folgt. Mitbegründer und Geschäftsführer Herbert Fischerauer über Entstehung und Werden dieser einzigartigen und karitativen Kulturinitiative:

NÖN: Was war die Initialzündung und wer war aller dabei?
Fischerauer: In meiner aktiven Zeit als Operettensänger wurde ich immer wieder angesprochen, bei Festivitäten für Senioren aufzutreten. Ich stieß aber vor Ort immer wieder auf Probleme: kein Klavier oder nur ein stark verstimmtes, keine Garderobe oder ein vorgegebenes Programm, das dem musikalischen Geschmack der älteren Generation nicht gerecht wurde. Ich wollte ein musiktherapeutisches Netz um Österreichs Senioren-, Kranken- und Pflegeheime aufbauen und älteren Menschen, die nicht mehr in der Lage sind ein Konzert oder eine Theateraufführung zu besuchen, mehr Abwechslung und Freude zu bringen. Am 13. Juli 1996 wurde dann unter anderem mit dem ehemaligen Stadtarzt von Baden, Heinz Zickero, Kunst auf Rädern ins Leben gerufen.
Dachten Sie, dass Sie einmal 20. Geburtstag feiern würden?
Im ersten Jahr konnte ich Lotte Tobisch als Schirmherrin und den ehemaligen Wiener Bürgermeister Helmut Zilk als Fürsprecher bei Medien gewinnen. So wurde mancher Gesprächseinstieg wesentlich erleichtert. An ein Jubiläum in welcher Form auch immer habe ich damals nicht gedacht, aber Kunst auf Rädern sollte ein fester Bestandteil der künstlerischen Betreuung in den österreichischen Senioren-, Kranken- und Pflegeheime werden.

Was waren die größten Hürden?

Die größte Hürde war und ist auch heute noch das Auftreiben von Sponsoren und Fördergeldern. Mit Hilfe diverser Bankinstitute konnte Kunst auf Rädern in den vergangenen Jahren das Angebot auf alle Bundesländer ausweiten. Umso schmerzlicher ist die Tatsache, dass wir gerade in unserem Jubiläumsjahr mit dem Ausstieg der Volksbanken AG keinen Hauptsponsor mehr haben. Viele Heime haben für kulturelle Veranstaltungen nur ein kleines oder überhaupt kein Budget. Daher sind wir bemüht, die Kosten für die Heime so gering wie möglich zu halten. Dies ist gerade in den Bundesländern, wo Fahrtkosten, Übernachtungen und Unkostenbeiträge für die Künstler anfallen, nicht einfach.
Eine karitative Initiative so lange am Laufen zu halten, wie schaffen Sie das?

Wenn Sie einmal die Freude und Beglückung der alten Menschen bei einer Veranstaltung miterlebt haben, werden sie sich der Bedeutung solcher Darbietungen erst bewusst. Mehr als 100 Solisten, Chöre und Instrumentalisten stellten sich in mehr als 1.300 Konzerten mit Freude in den Dienst dieser guten Sache. „Freude“, die, wie Kardinal König einmal in einem Vorwort für „Kunst auf Rädern“ geschrieben hat, zu jenen menschlichen Gütern gehört, die durch Teilen nicht weniger, sondern mehr werden. Über 250.000 Senioren haben wir in 20 Jahren auf höchstem Niveau betreut und dabei nicht nur Freude gegeben, sondern auch bewegende Bekanntschaften gemacht und wunderbare Erfahrungen gesammelt.
Was wünschen Sie sich?

Ich hoffe, dass der Enthusiasmus der jungen Solisten, für die ältere Generation da zu sein, in den nächsten Jahren so groß ist wie Heute und es für Sponsoren verständlich ist, den Senioren, die maßgeblich am Aufbau des heutigen Wohlstandes beteiligt waren, etwas zurückzugeben ohne den Kosten-Nutzen-Faktor in Betracht zu ziehen. Ich möchte mich bei allen Künstlern, bei Subventionsgebern und Spendern herzlich bedanken.

 

 

Benefizkonzert "FOLGET DEM STERN" am 13. Dezember im Casino Baden

Im ausverkauften Festsaal des Casino Baden fand bereits zum vierten Mal das vorweihnachtlich Festkonzert für Badens Seniorinnen und Senioren als Benefizkonzert für Kunst auf Rädern statt. Unter dem Titel „Folget dem Stern“ begaben sichPublikumslieblinge der Volksoper Wien und der Bühne Baden auf eine zauberhafte Adventreise. In einer von Herbert Fischerauer abwechslungsreichen Zusammenstellung aus beliebten Opernarien, weihnachtlichen Klängen, Geschichten und Gedichten gelang dies dem hochkarätigen Ensemble aufs Beste. Die von Pavel Singer begleiteten Sänger Frauke Schäfer und  Michael Havlicek berührten mit ihrem einfühlsam vorgetragenen Abendsegen aus Hänsel und Gretel ebenso wie Theresa Dittmar und Philippe Spiegel mit dem selten gehörten Ave Maria von Saint-Saens.  Bestsellerautor Dietmar Grieser las erheiterndes aus seinem neuen Buch und die beiden jungen Instrumentalistinnen des Badener Kammerduos Chiaro, Sonja Elena Fischerauer -Blockflöte- und Carola Krebs -Violoncello- stimmten mit ihrem feinfühligen Spiel auf Weihnachten ein. Höhepunkt des caritativen Nachmittags war der Auftritt des Jugendchores der Volksoper Wien. Unter der Leitung von Lucio Golino und Brigitte Lehr beeindruckten rund 35 junge Menschen mit glasklarer Intonation und perfektem Bühnenauftritt. Nach gut zweieinhalbstunden endete die musikalische Sternenreise mit einem traditionellem Weihnachtslied welches man auch als Motto für dieses besondere Konzert gelten lassen hätte könnte: „Fröhliche Weihnacht“.   Badener Zeitung 17. 12. 2015

Benefizkonzert "WIENER PUBLIKUMSLIEBLINGE" am 22. September 2015 im Theater an der Wien

Unter dem Ehrenschutz von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer fand am  22. September 2015 im  Theater an der Wien das jährliche Benefizkonzert zugunsten Kunst auf Rädern statt. Unter dem Titel „WIENER PUBLIKUMSLIEBLINGE“ gaben sich Solistinnen und Solisten der Wiener Staats- und Volksoper wie Juliette MARS, Jörg SCHNEIDER, Paul Armin EDELMANN, Anita GÖTZ, Vinzent SCHIRRMACHER, Thomas EBENSTEIN und Gerhard ERNST  in einer einmaligen Programmzusammenstellung die Ehre. Die 23 jährige Jerica STEKLASA, Gewinnerin des 8. Internationalen Heinrich Strecker Gesangswettbewerbes „Cross Over Competition 2015" in Baden, sprang für die erkrankte Beate RITTER ein und begeisterte, wie das gesamte Ensemble, das Publikum. Begleitet wurden die Solisten einmal mehr vom renommierten Konzertpianisten Manfred SCHIEBEL. Zum instrumentalen Klassikereignis des Abends wurden der Auftritt der Wiener Philharmoniker-Legende Franz BARTOLOMEY und der Konzertmeisterin der Philharmoniker Albena DANAILOVA. Im Trio spielen sie gemeinsam mit der japanischen Meisterpianistin Madoka INUI Werke von J. N. Hummel und L. v. Beethoven.  Der preisgekrönte Gumpoldskirchner Männerchor MACH4 unter der Leitung von Johannes DIETL rundete das Galakonzert stimmgewaltig ab. Die eindrucksvoll bebilderte Bühnengestaltung des Theaters an der Wien wurde mit Projektionen von Walter Öllinger  (Leiter des „Seniorenzentrums Franz Hillinger“ in Linz) kunstvoll umgesetzt.

TRÄUME UNTERM CHRISTBAUM Vorweihnachtliches Festkonzert zugunsten Kunst auf Rädern

18 Jahre schon gibt es „Kunst auf Rädern“, die mit 1.200 (!) Konzerten Musikgenuss und Abwechslung in Senioren- und Pflegeheime brachte – zu Menschen, die einerseits von der Hektik verschont, andererseits aber oft nicht in der Lage sind, an musikalischen Ereignissen teilzunehmen. 

 

Erstmals gelang es an diesem Sonntagabend im Congress Casino Baden, entsprechende Aktivitäten der Stadtgemeinde Baden mit denen des Vereines in einer Benefiz-Veranstaltung zusammenzuführen, wie Bgm. Kurt Staska in seiner Eröffnungsansprache erklärte. Der Reinerlös von „Träume unterm Christbaum“ fließt zur Gänze der sozial-karitativen Institution zu – eine großartige Kooperation, die von allen Beteiligten nach Kräften unterstützt wurde. Mehrere Solisten mussten aus gesundheitlichen Gründen absagen. Andere sprangen spontan ein; aber das Programm musste kurzfristig angepasst werden. Der „ruhige Advent“ möge für die Veranstalter (hoffentlich) nächstes Jahr stattfinden. Der Abend konnte sich hören lassen; das Programm war breit gefächert; von Bachs Matthäus-Passion: „Mache dich, mein Herze rein“, überzeugend vorgetragen von Peter Edelmann über „Mariä Wiegenlied“ von Max Reger und der großartigen Stimme von Elisabeth Flechl bis zum „Engelsbrot – Panis Angelicus“ von Caesar Franck, das vom russischen Tenor Jevgenij Taruntsov hinreißend gesungen wurde. Alle begleitet von Pavel Singer am Flügel. Als „leichtere Kost“ folgten beliebte Arien von Verdi, Mozart, Puccini, Lehar – bis hin zum gemischten „Gospel-Power“-Chor unter der Leitung von Andreas Maurer temperamentvoll u.a. Gershwins „Clap Your Hands“ vortrug.
Erst nach der Pause konnte Christoph Filler auftreten: Er eilte aus dem Stadttheater Baden direkt ins Casino und trug mit kraftvollem Bariton und guter Mimik abwechselnd mit Taruntsov und Flechl wunderschöne Lieder (Franck, Reger, Grothe) vor. Lotte Tobisch-Labotýn, Schirmherrin von Kunst auf Rädern, las eine selbst erlebte Weihnachtsgeschichte und das hervorragende „Wiener Bläserquartett“ aus den Wiener Philharmonikern um Johann Hindler intonierte ein Mozart-Quintett, begleitet von Madoka Inui auf dem Klavier. Das gesamte Ensemble mit Moderator und Programmgestalter Herbert Fischerauer brachte schließlich den Titel des Abends auf den Punkt: „Träume unterm Christbaum“ von Robert Stolz. Die Flexibilität bei der Programmgestaltung hat sich gelohnt – es war ein schönes und anspruchsvolles Festkonzert!

Badener Zeitung 18. 12. 2015       H. Fragner

 

ORF Berichte von Kunst auf Rädern

Bei den beiden Tourneen durch Klagenfurt und Vorarlberg berichtete jeweils ein ORF Team von Kärnten-Heute und Vorarlberg-Heute von den Konzerten von Kunst auf Rädern. Der Bericht von Kärnten-Heute mit Martina Hetzenauer, Franz Leitner und Prof. Wolfgang Ortner lief am 6. Oktober und Vorarlberg-Heute wurde am 4. November 2014 mit Barbara Payha, Philippe Spiegel und Laszlo Gjüker ausgestrahlt. Beide Tourneen umfassten insgesamt 30 Konzerte.

Kunst auf Rädern CD "Schön ist die Welt"

Am Sonntag den 29. Juni 2014 fanden sich 11 Solisten und das Salonorchester Wolfgang Ortner im Volksbank-Saal in Baden ein, um ein nachhaltiges Dokument der Konzerte von Kunst auf Rädern aufzunehmen. Unter dem Titel "Schön ist die Welt" finden sich die schönsten und bekanntesten Melodien von der Operette über den Schlager bis zum Wienerlied. Dieses Programm soll einen musikalischen Eindruck der Konzerte in den österreichischen Senioren,- Kranken- und Pflegeheimen wiedergeben. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, wie bei den Aufführungen in den Heimen, die Musikauswahl in einer Medley-Form zu präsentieren. Die Solisten sind: Beppo Binder, Herbert Fischerauer, Anita Götz, Kerstin Grotrian, Martina Hetzenauer, Franz Leitner, Barbara Payha, Alexandra Reinprecht, Mathias Reinthaller, Isabel Seebacher, und Philippe Spiegel. Die musikalische Leitung sowiesämtliche musikalischen Arrangements wurden von Prof. Wolfgang Ortner übernommen. Die CD ist ab September 2014 bei den Konzerten für € 10,- erhältlich aber auch per Mail zu bestellen.

BESUCH VON LOTTTE TOBISCH-LABOTÝN IN LINZ

Zum Ende der diesjährigen 37 Konzerte umfassenden Tournee durch Salzburg und Oberösterreich besuchte die Schirmherrin von Kunst auf Rädern Prof. Lotte Tobisch-Labotýn am 31. März 2014 das Seniorenzentrum "Neue Heimat" in Linz. Sie zeigte sich begeistert von den eingehenden Melodien des neuen Programms „WAS GIBT ES NEUES“ und den ausführenden Künstlern Barbara Payha, Philippe Spiegel und Pavel Singer. Im Rahmen der Oberösterreich Tournee besuchte Kunst auf Rädern erstmals die Seniorenheime in Traun, Scharnstein und Wartberg/Aist (Schloss Haus).

Die nächste Konzerttournee durch Kärnten startet am 29. September und am 3. November beginnt die mit 21 Konzerten zusammengestellte Tournee durch Vorarlberg und Tirol.

Die Rose vom Wörthersee

Im Rahmen der Vorarlberg - Tirol - und Kärnten Tournee von Kunst auf Rädern verlieh der Bezirkshauptmann von Klagenfurt Herr Mag. Johannes Leitner am 13. November 2013 im Bezirksaltenwohnheim Ferlach-Rosental unserer Sopranistin Martina Hetzenauer den Ehrentitel "Rose vom Wörthersee".

Damit fand die 23 Konzerte umfassende Tournee vor über 2000 Seniorinnen und Senioren einen überraschenden und überaus erfreulichen Abschluss!

Kunst auf Rädern in Vorarlberg-Bregenz

Die sozial-karitative Organisation „Kunst auf Rädern“ präsentierte unter dem Motto „Freut euch des Lebens“ Schlagermelodien vom Volkslied bis zur Operette am Samstag, dem 2. November 2013 um 14:30 Uhr im Haus Tschermakgarten in Bregenz. Nach 17 Jahren und über 1100 Konzerten ist „Kunst auf Rädern“ ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der kulturellen Betreuung älterer Mitmenschen in den österreichischen Senioren-, Kranken- und Pflegeheimen. Für die Organisation war die Premiere in Bregenz außerdem ein bedeutender Markstein, kann nun in der ohnedies schon beeindruckenden Statistik angeführt werden, in allen Bundesländern aufgetreten zu sein.  Die sich unentgeltlich in den Dienst der guten Sache stellenden Solisten, Chöre und Instrumentalisten zeigen Können auf höchstem künstlerischen Niveau. Nach der ansprechenden Begrüßung und  Einführung durch Frau Josefa Pfanner    in die Veranstaltung im Namen der Heimleitung, bestätigten dies die auftretenden Protagonisten in bezaubernder und effektvoller Weise. Geschäftsführer Herbert Fischerauer als Gesangsinterpret führte auch kurz und prägnant, doch mit viel Witz und Humor durch das Programm. Die gebürtige Lustenauerin Doris Drechsel (Musiktheater Vorarlberg, Volksoper Wien) beeindruckte neben ihrem Können auch mit ihrer Lieblichkeit und Ausstrahlung. Der in Innsbruck geborene Philippe Spiegel (u.a. Papageno in der Zauberflöte für Kinder bei den Salzburger Festspielen 2013) ließ sein großartiges Talent und die beginnende Reife seines Könnens erkennen. Der Pianist und Komponist Pavel Singer, Kulturpreisträger des Landes Niederösterreich gab mit tadelloser Präzision Melodie, Rhythmus und Tempo vor. Der herzliche Zugang der Künstler auf das Publikum und dessen Einbeziehung wirkten mitreißend und belebend auf die Senioren. Ohrwürmer wie „Am Brunnen vor dem Tore“ oder „Capri – Fischer“ ließen manche Jugenderinnerung wach werden, und so wurde eifrig mitgesungen und im Rhythmus der Lieder sich bewegt und geklatscht. Geschäftsführer Herbert Fischerauer zeigte sich sehr angetan vom liebenswürdigen Empfang und der wohltuenden Atmosphäre der Veranstaltung, und so trägt sich „Kunst auf Rädern“ mit der Absicht, im kommenden Jahr die Senioreneinrichtungen in Vorarlberg mit mehreren Konzerten zu beglücken. Diese Vorarlbergpremiere ist dem Engagement der Arztkollegen Medizinalrat Dr. Heinz Zickero (Stadtarzt Baden bei Wien) und Hofrat Dr. Michael Stockreiter (Stadtarzt Bregenz) zu verdanken.

Bregenzer Blättle, 7. 11. 2013

Klassik Gala der Stars im Theater an der Wien

Am 19. Oktober 2013 fand im  Theater an der Wien eines der herausragendsten Konzerte des Jahres zugunsten Kunst auf Rädern statt. Weltstars und Publikumslieblinge der Wiener Oper wie KS Alfred SRAMEK, Janina BAECHLE, Paul Armin EDELMANN, Günter HAUMER, Stefan CERNY, Barbara PAYHA und  Gerhard ERNST gaben sich anlässlich der „Klassik- Gala der Stars“ in einer einmaligen Zusammenstellung die Ehre. Höhepunkt des Abends war ein ausführliches Künstlergespräch mit der  wohl bedeutendsten Mezzosopranistin des 20. Jahrhunderts KS CHRISTA LUDWIG. Ein besonderes Ereignis war zum wiederholten Male das Auftreten der japanischen Meisterpianistin Madoka INUI und des ersten Solocellisten der Wiener Philharmoniker Franz BARTOLOMEY. Begleitet wurden die Solisten vom renommierten Konzertpianisten Manfred SCHIEBEL und den PHILHARMONIA SCHRAMMELN WIEN.

Herbert Fischerauer erhielt Kulturpreis des Rotary Club Baden

Der Kulturpreis 2012 des Rotary Club Baden geht an Herbert Fischerauer für dessen langjährige und erfolgreiche Tätigkeit im Rahmen von "Kunst auf Rädern", fordert diese doch große künstlerische Kompetenz und hohes soziales Engagement zugleich.

 

Musikalisch umrahmt wurde die Verleihung durch die beiden Ensemblemitglieder von Kunst auf Rädern, Anton Graner-Tenor und Prof. Wolfgang Ortner am Klavier.

 

Die Übergabe des Kulturpreises erfolgte im Zuge eines vorweihnachtlichen Treffens durch den Präsidenten des Rotary Club Baden, Franz Zauner.   

Casino Baden – Festkonzert von „Kunst auf Rädern“

Der Verein „Kunst auf Rädern“ unter der Leitung von Herbert Fischerauer veranstaltete auch heuer ein Benefizkonzert unter dem Motto „Winterfreuden“. Der Name war natürlich bewusst gewählt; es sollte kein reines „Weihnachts- oder Adventkonzert“ sein – Humor, Persiflage und nichtweihnachtliche Musik sollten nicht zu kurz kommen.

 

Den Auftakt des Benefizkonzertes „Winterfreuden“ im Congress Casino Baden machte das erst ein Jahr alte Vocalensemble (a cappella) „Vocation“ mit „Fröhliche Weihnacht“. Nach einer kurzen Festansprache trug Pavel Singer seinen Walzer „Hallo, Baden“ auf dem Flügel vor und begleitete anschließend als Korrepetitor Fischerauer beim Vortrag eines besinnlichen Liedes von Hans Lang. Das war‘s dann zunächst mit Weihnachten. Danach überzeugte Iva Mihanovic als „Eliza“ auf höchst angenehme Weise, was ihr „Prof. Higgins in My Fair Lady beigebracht“ hatte. Wer Stefan Cerny noch nicht kannte, wurde vom unglaublichen Stimmvolumen dieses jungen Basses überrascht. Der Beifall nach „Ol Man River“ sagte alles. Es folgte Edith Leyrer mit dem heiter-gruseligen Vortrag einer Persiflage auf die Oper „Salome“. Dazu passte wieder Oper: Diesmal war es „Faust“ von Gounod, aus der Anton Graner auf französisch gefühlvoll „Salut! Demeure Chaste et Pure“ vortrug. Alexandra Reinprecht begeisterte mit der schönen, aber schwierigen Partie aus Gounods „Romeo et Juliette“.Nach der Pause wurde es dann aber wirklich „weihnachtlich“, wie Fischerauer ankündigte. Das „Tamburizza-Orchester Ivan Vucovic“ aus Parndorf unter der Leitung von Johann Maszl brachte kroatisches Flair in den Abend. So hört man „Leise rieselt der Schnee“ nicht oft. Danach wechselte sich Iva Mihanovic mit dem zarten „Schlaf süß, mein Kind“ (Schubert) mit Anton Graner und dem besinnlichen „Caro mio ben“ (Giordani) ab. „Tamburizza“s Chor-Orchester begeisterte abermals mit „Mary‘s Boychild“ und „Vocation“ leitete mit teils sanften, teils munter-fröhlichen Melodien zum Vortrag von Franz Suhrada über. Der Theaterschauspieler trug „Heiter Besinnliches“ und – gemeinsam mit Edith Leyrer – den Sketch „Die Fahrt nach Weimar“  vor. Abermals wurde Alexandra Reinprechts wunderbare Stimme im ergreifenden „O Holy Night“ bewundert. Den Abschluss fand der stimmungsvolle Abend mit traditionellen Weihnachtsliedern, vorgetragen vom gesamten Ensemble. Wie Fischerauer das Motto (Friedrich Schiller) von „Kunst auf Rädern“ zitierte: „Alle Kunst ist der Freude gewidmet und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als Menschen zu beglücken“. Das ist gelungen!

 

Heinrich Fragner, Badener Zeitung 20.12.2012

Benefizkonzert zugunsten „Kunst auf Rädern“ begeisterte im Wiener Konzerthaus

Anlässlich des 1000. Konzertes von „Kunst auf Rädern“ in den österreichischen Senioren-, Kranken- und Pflegeheimen fand am 20. November 2012 im Wiener Konzerthaus ein großartiges Festkonzert unter dem Titel Wiener Publikumslieblinge statt. Die Lieblinge der Wiener Theaterwelt wie Ksch Elfriede OTT, Gerhard ERNST und Boris EDER sowie die Stars der Wiener Oper Ks Ildiko RAIMONDI, Ks Georg TICHY, Ks Marjana LIPOVSEK, Otoniel GONZAGA, Elisabeth FLECHL, Rainer TROST, Peter EDELMANN und die beliebte Künstlerin Sandra PIRES gaben sich in dieser einmaligen Zusammenstellung die Ehre. Der instrumentale Klassikhöhepunkt des Abends war das Auftreten der Solisten der Wiener Philharmoniker Peter Schmidl (Klarinette) und Robert Nagy (Violoncello) sowie der japanischen Meisterpianistin Madoka Inui. Begleitet wurden die Solisten vom renommierten Konzertpianisten Manfred SCHIEBEL. Die wunderschöne Bühnengestaltung übernahm der Traiskirchner Kulturpreisträger Thomas ZINNBAUER. Die Gesamtleitung und Moderation des Festkonzertes lag in den Händen des Initiators von Kunst auf Rädern, Herbert FISCHERAUER.

1001. Konzert mit Prof. Lotte Tobisch-Labotýn im NÖ- Landespensionistenheim "Helenenheim" in Baden

Viel Freude bereitete den Seniorinnen und Senioren der Besuch der Schirmherrin von Kunst auf Rädern, Prof. Lotte Tobisch-Labotýn im Badener Helenenheim. Im Rahmen des Konzertes, welches von den beiden Volksopern Solisten Anita Götz und Anton Graner gestaltet wurde, ließ sie es sich nicht nehmen, dem Geburtstagskind eine CD des Hauptsponsors, der Volksbank zu überreichen. Begleitet wurden die Solisten von Prof. Wolfgang Ortner.

1000. Konzert von Kunst auf Rädern

Am 1. Oktober 2012 fand, 16 Jahre nach der Gründung des sozial-caritativen Vereines, im Wiener Seniorenwohnhaus "Haus Prater" das 1000. Konzert von Kunst auf Rädern statt. Gabriele Kridl, Sopranistin von der Bühne Baden und Tenor Anton Graner von der Wiener Volksoper verzauberten ganz dem Konzerttitel "Zauber der Musik" entsprechend das zahlreich erschienene Seniorenpublikum. Die unvergessenen Kompositionen  von Hermann Leopoldi und Schlagermelodien wie "Ganz Paris träumt von der Liebe" oder "7x in der Woche möcht ich ausgehen" begeisterten ebenso wie die klassischen Operettenmelodien von Johann Strauss bis Franz Lehar. Begleitet wurden die Solisten vom langjährigen musikalischen Leiter von Kunst auf Rädern Prof. Wolfgang Ortner. Durch das Programm führte Initiator und Geschäftsführer Herbert Fischerauer.

Großartiger Erfolg für das Jubiläumskonzert - 15 Jahre Kunst auf Rädern im Theater an der Wien

Zu einem großartigen Erfolg wurde das Jubiläumskonzert von Kunst auf Rädern am 24. Oktober 2011 im ausverkauften Theater an der Wien. An der Spitze der zahlreich vertretenen Ehrengäste begrüßte der Initiator von Kunst auf Rädern, Herbert Fischerauer Sozialminister Rudolf Hundsdorfer. In seiner Rede dankte der Minister allen beteiligten Künstlerinnen und Künstler die sich in den vergangenen Jahren in den Dienst der sozial-caritativen Organisation Kunst auf Rädern gestellt haben und würdigte das Engagement der Österreichischen Volksbanken AG als Hauptsponsor des Vereines. Begleitet vom Wiener Opernball Orchester unter Prof. Uwe Theimer sorgten die Solisten des Galaabends, die Publikumslieblinge der Wiener Oper: Adrian Eröd, Alexandra Reinprecht, Anton Scharinger, Peter Edelmann, Annely Peebo, Kip Wilborn, Otoniel Gonzaga und Musicalstar Maya Hakvoort mit Melodien aus Oper, Operette und Musical für wahre Begeisterungsstürme. Der Kinderchor der Volksoper Wien unter der Leitung von Brigitte Lehr und Lucio Golino rundeten dieses Jubiläumskonzert eindrucksvoll ab. Das nächste Benefizkonzert zugunsten Kunst auf Rädern findet am 18. Dezember unter dem Titel „Himmlische Chöre“ im Casino Baden statt.

Hohe Auszeichnung für Herbert Fischerauer

Durch Entschließung des Herrn Bundespräsidenten wurde am 27. September 2011 dem Gründer und Vorsitzenden von „Kunst auf Rädern“ Herrn Herbert Fischerauer durch LH. Dr. Erwin Pröll, das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich im Landhaus St. Pölten verliehen.

 

Diese hohe Auszeichnung ist eine besondere Freude, weil damit auch der große und uneigennützige Einsatz aller beteiligten Künstlerinnen und Künstler, welche sich seit Jahren bei Kunst auf Rädern in den Dienst der guten Sache stellen, von der höchsten Stelle des Staates gewürdigt wurde. Gleichzeitig ist diese Würdigung ein Auftrag in unserer jugendverliebten Gesellschaft auch in Zukunft auf die Bedürfnisse der älteren Generation zu achten.

 

"KUNST AUF RÄDERN SAGT DANKE" zum 85. Geburtstag von Prof. Lotte Tobisch-Labotýn

Unter großer gesellschaftlicher und medialer Anteilnahme wurde am 25. März 2011 in der Zentrale der österreichischen Volksbanken AG der 85. Geburtstag von Prof. Lotte Tobisch- Labotýn ausgiebig gefeiert. Herbert Fischerauer nahm dies zum Anlass und bedankte sich bei der Jubilarin für 15 Jahre Schirmherrschaft des sozial-caritativen Vereines Kunst auf Rädern. Mit dieser Übernahme im Gründungsjahr 1996 stellte Frau Prof. Tobisch ihren Namen und ihre Reputation zur Verfügung und öffnete damit in den Anfängen von Kunst auf Rädern so manches Tor zumindest etwas schneller. LAbg. Erika Adensamer überbrachte die Glückwünsche des Landes NÖ und der Stadt Baden und Volksbank Generaldirektor Mag. Gerald Wenzel bedankte sich als Hauptsponsor von Kunst auf Rädern für das soziale Engagement der Jubilarin. Unter den zahlreichen Gratulanten waren u.a. Maya Hakvoort, Dagmar Koller, KS Sona Ghazarian, Waltraud Haas und Gerhard Ernst. Im Zuge der Feierlichkeiten wurde eine Verlängerung der Sponsorpartnerschaft zwischen der Volksbank und Kunst auf Rädern durch Generaldirektor Mag. Wenzel und Herbert Fischerauer per Handschlag vereinbart.

 

WINTERWUNDERWELT im Congress Casino Baden

„Es ist kalt und es schneit, s’ist auf Weihnachten net weit ...“
 Vorweihnachtliches Festkonzert im Congress Casino
Im Festkonzert „Winterwunderwelt“, welches zu Gunsten von „Kunst auf Rädern“ im Festsaal des Congress Casino Baden veranstaltet wurde, erfreuten namhafte Künstler das Publikum. Leider musste die angekündigte Sängerin Barbara Payha krankheitsbedingt absagen.
 
Die vorweihnachtliche Veranstaltung zugunsten „Kunst auf Rädern“ im Congress Casino Baden gestaltete sich Dank namhafter Künstlerinnen und Künstler, die sich alle unentgeltlich in den Dienst der guten Sache stellten, auch heuer wieder zu einem sehr stimmungsvollen, stellenweise berührenden wie heiteren Festkonzert. So konnte Organisator, Moderator und Initiator von „Kunst auf Rädern“ Herbert Fischerauer die Sopranistinnen Frauke Schäfer und Anita Götz, den Tenor Alexander Kaimbacher, die Schauspieler und Sänger Boris Eder und Gerhard Ernst, den Autor Dietmar Grieser sowie die Pianistin Madoka Inui und den Klarinettisten Peter Schmidl begrüßen, nicht zu vergessen Pavel Singer, der die Sänger begleitete, und das Bläserensemble des Klangbogens Neunkirchen.
Fischerauer vergaß auch nicht, den Sponsoren, allen voran dem Hauptsponsor, der Volksbank und ihrem Generaldirektor Gerald Wenzel, wie der Direktion des Casinos Baden für die Unterstützung zu danken. Einer Unterstützung, die es ermöglicht, Kunst zu Menschen zu bringen, die in Senioren-, Kranken- und Pflegeheimen leben und wenig bis gar keine Möglichkeiten haben, Veranstaltungen zu besuchen.
Neben den vielen hervorragenden Beiträgen stach vielleicht in diesem Zusammenhang das neue Buch „Es ist nie zu spät“ von Dietmar Grieser hervor, in dem Beispiele angeführt sind, wie Menschen noch im Alter eine zweite, ihnen sinngebende Karriere starteten. Und all jenen, die von einem Weihnachtsfest und von einem Festgelage zum andern hetzen, mag Erzkomödiant G. Ernst vielleicht aus dem Herzen gesprochen haben, wenn er vortrug: „I, freu’ mi, wenn i a Ruh’ hab und a trockenes Brot kiefl“.

Badener Zeitung, 9.12.2010, W.Mühlgassner 

 

 

Musikalische Reise verzaubert Senioren

„Kunst auf Rädern“ bringt bis zum 14. November Musik in Tiroler Altenheime.

 

Innsbruck – Auf diesen Tag hat sich Frau Maria (87) schon lange vorbereitet. Die Fingernägel sind frisch lackiert, die goldenen Ohrringe und die Festtagsbluse liegen bereit. Heute geht‘s ins Konzert, genauer gesagt, kommt das Konzert ins Haus, ins Altenheim.

„Kunst auf Rädern“ ist auf Österreich-Tournee und gastiert auch wieder in Tirol. 1996 war die Geburtsstunde des sozial-karitativen Projektes unter der Schirmherrin Lotte Tobisch. Heute, 860 Konzerte später, ist „Kunst auf Rädern“ kaum noch aus den Altersheimen wegzudenken. „Für mich ist das wie Ostern und Weihnachten zusammen“, sagt die ehemals begeisterte Konzertbesucherin Frau Maria. „Ich hatte sogar ein Abonnement im Landestheater“, erzählt sie und steuert langsam ihren Platz im Saal des Altersheimes an – zweite Reihe. Reihe eins ist für Rollstühle und für Pflegebetten reserviert.

„Freude schöner Götterfunken“ heißt das heurige Programm, das in 12 Tiroler Seniorenheimen für Abwechslung sorgt. Über 100 Solisten sind für „Kunst auf Rädern“ unterwegs, von Stars mit klingenden Namen bis zu jungen Nachwuchskünstlern. Unentgeltlich. „Es ist der Wunsch, etwas zurückzugeben“, sagt Organisator Herbert Fischerauer. Seine Künstlerkollegen der Auftritte in Tirol sind Pianist Wolfgang Ortner (leitet die größten Ballorchester, u. a. Opernball), Mathias Reinthaller (Gustav-Mahler-Konservatorium) und Eugene Amesmann (Volksoper).

Das Tiroler Auftaktkonzert im Wohnheim Innere Stadt beginnt mit Verspätung – eine bettlägerige Dame hat sich erst im letzten Moment zum Besuch entschlossen. Für die Künstler kein Problem, „es gleicht ohnedies kein Konzert dem anderen“. Sie gastierten auch schon vor fünf Heimbewohnern. „Wichtig ist die Freude der betagten Damen und Herren“, sagt Herbert Fischerauer.

Das Publikum ist vollzählig, die ersten Takte ertönen und eine Dame in der letzten Reihe erkennt sofort, dass es sich um Beethovens 9. Symphonie handelt. Das flüstert sie auch gleich ihrem Nachbarn zu.

„Bitte singen Sie mit, unterstützen Sie uns“, fordert Fischerauer die drei Herren und 14 Damen auf. Manche wippen nur ein bisschen mit der Fußspitze, manche summen ganz leise, manche lauter. „Hast du dort oben vergessen auf mich“, weckt vermutlich spezielle Erinnerungen einer alten Dame – die Tränen kullern ihr über die Wange. Und welchen Gedanken die bettlägerige Frau nachhängt, weiß nur sie allein. Sie kann nicht sprechen – nur ihre Augen verfolgen das Geschehen ganz genau.

Die musikalische Reise geht nun von Operettenmelodien über Schlager zu Volksliedern. Plötzlich werden auch die Herren wach, singen „Ja, wann ma schaun, schaun, schaun ... und hatschen, durch die Latschen, Latschen, Latschen“. „Ja, wissen Sie überhaupt, was Latschen sind?“, will die fast 90-jährige Frau Hilde von den Sängern wissen. Auch diesen Test haben sie bestanden. Und für Frau Hilde und zwei weitere Heimbewohner gibt es noch Autogrammkarten aus dem Fundus von Robert Stolz – weil sie im November Geburtstag haben. – Das Konzert neigt sich dem Ende zu – eine Zugabe, noch eine, dann ist Schluss. Frau Maria hat ein glückliches Lächeln um die Mundwinkel: „Einmalig – hoffentlich erleb‘ ich so ein Konzert auch noch im nächsten Jahr.“

 

Stefanie Kammerlander - Tiroler Tageszeitung (08.11.2010)

 

 

Abwechslung und Lebensfreude mit „Kunst auf Rädern“

Volksbanken AG ist ab 2010 neuer Hauptsponsor

Gut 800 Konzerte waren es bereits, die der von Herbert Fischerauer geleitete und im Jahre 1996 ins Leben gerufene Verein „Kunst auf Rädern“ in ganz Österreich bereits gegeben hat.

 

Herbert Fischerauer im Kreise gutgelaunter Damen und Herrn bei einem Konzert in Innsbruck. Foto: z.V.g.

Im vierzehnten Jahr des Bestehens des gemeinnützigen Vereins „Kunst auf Rädern“, hat sich insofern eine Änderung ergeben, als ein neuer Hauptsponsor gewonnen werden konnte. Es ist dies die Volksbanken AG . Wie Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender Mag. Gerald Wenzel ausführt, eine Bereicherung des sozialen Engagements der Bank, der auch die Förderung der Bedürfnisse der älteren Generation in den verschiedensten Lebensbereichen ein Anliegen ist. Für Initiator und Manager von „Kunst auf Rädern“ Herbert Fischerauer in mehrfacher Hinsicht ein Glücksfall. Zum einen weil es einen harmonischen Übergang des bisherigen Hauptsponsors, der Raiffeisenbank zu der Volksbanken AG gegeben hat und zum anderen ein mehrjähriger Vertrag sichergestellt ist. Für Fischerauer gut angelegtes Geld, mit dem man jenen Menschen Freude bereiten kann, die maßgeblich am Wiederaufbau unseres Landes beteiligt waren. Wie wichtig dieser finanzielle Hintergrund ist, mag man daraus ersehen, dass im Jahr rund 40 Konzerte in Senioren-, Kranken- und Pflegeheimen in ganz Österreich absolviert werden und die Heime nur den reinen Unkostenbeitrag der Konzerte tragen. Beeindruckend ist auch, wieviele namhafte Künstlerinnen und Künstler sich bereits in den Dienst der guten Sache gestellt haben und weiterhin stellen. Denn eine gute Sache ist es allemal, Musik zu Menschen zu bringen, die nicht mehr so mobil sind, um die eine oder andere Veranstaltung besuchen zu können. Doch nicht allein nur die Begegnung mit Musik und die Freude daran ist alleiniges Kriterium. Wichtig ist auch der gesellschaftliche Aspekt. Die Vorbereitung und Einstimmung auf das Konzert und danach das Schwelgen in Erinnerungen gehören ebenso dazu, um den Gewohnheiten des Alltags auf kurze Zeit entfliehen zu können. Denn es ist Herbert Fischerauer ein Anliegen, dass die Herrschaften diese Konzerte nicht nur passiv konsumieren, sondern auch aktiv mit wechselseitigen Gesprächen mitgestalten. Dass 2011 zum 15-Jahre-Jubiläum wieder ein großes Galakonzert stattfindet, versteht sich da fast von selbst. Es wird im Theater an der Wien abgehalten, das, wie Direktor Roland Geyer bereits zusicherte, unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird. 

 

Wanda Mühlgassner  - Badener Zeitung Kultur (27.01.2010)